Bondage - Wenn Sex noch fesselnder wird

Geposted von Oliver Hanke am

Was ist Bondage?

Bondage ist eine Fesselkunst, die häufig im Rahmen von BDSM-Spielen ausgeführt wird. Allerdings erfreuen sich viele Menschen auch abseits des BDSM der Fesselkunst. Bondage erfordert ein hohes Maß an Vertrauen. Dies ist mit ein Grund dafür, weshalb es so reizvoll ist. Derjenige, der gefesselt wird, ist schließlich in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, sodass es ihm nicht mehr möglich ist, sich gegen sanfte Streicheleinheiten oder lustvolle Schmerzen zu wehren.

In den meisten heimischen Schlafzimmern werden, für Fesselspielchen, Handschellen verwendet. Es gibt jedoch noch viele andere Dinge, die sich für die Kunst des Fesselns einsetzen lassen. Darunter beispielsweise Seile oder Schnüre, die allerdings eher erfahrenen Bondagefans zu empfehlen sind.

Welche Materialien kann man für das Bondage verwenden?

Wenn du gerne einmal Bondage bei deinem Partner ausprobieren möchtest, findest du bei dir im Haushalt bestimmt vielfältige Dinge, die sich zum Fesseln nutzen lassen. Wie immer gilt jedoch auch bei Fesselspielen safety first! Für Anfänger sind aus diesem Grund spezielle Bondagetapes zu empfehlen. Das Tape hält den Gefesselten sicher in seiner Position und lässt sich bei Bedarf schnell und einfach mit einer Schere wieder entfernen.

Manchmal kommt es ganz spontan zu Fesselspielen. Vielleicht hast du ausgerechnet in dem Moment keine geeigneten Fesselutensilien in deiner Nähe. Glaubst du das wirklich? Eine Strumpfhose, ein Schal, eine Krawatte und selbst ein BH können für das Bondage verwendet werden. Der Klassiker für erotische Fesselspiele sind immer noch Handschellen. Sie können aus Leder oder Metall sein oder sogar mit Plüsch überzogen sein. Falls du dich für Handschellen entscheidest, sorge dafür, dass der Schlüssel stets griffbereit ist.

Wenn du es lieber soft magst, empfehlen sich Bondagematerialien aus Textilien wie ein Halstuch, eine Krawatte, eine Strumpfhose, ein Handtuch, ein Schal oder ähnliches. Schau dich mal in deiner Wohnung um, du wirst erstaunt sein, was du alles für Dinge im Haushalt hast, die sich als Bondage-Utensilien zweckentfremden lassen.

Bondage mit Seilen und Bändern

Seile oder sogar eine Wäscheleine, sind ideal für das Bondage. Diese können jedoch empfindlich in die Haut einschneiden und sie verletzen, wenn das Bondage nicht richtig angelegt wird. Bevor ihr loslegt, solltet ihr euch also näher mit dem Thema Bondage beschäftigen und euch ein paar einfache Fessel- und Knotentechniken aneignen.

Gefesselt und nun?

Nun kannst du deinen Partner nach Strich und Faden verwöhnen. Dadurch, dass er gefesselt ist, hast du ihn bzw. sie nun völlig in der Hand und könntest theoretisch mit deinem Partner machen was du willst. Sprecht am besten vorher ab, was erlaubt ist und was nicht. Durch die Fesselung fühlen sich viele Berührungen intensiver an.

Du kannst deinen Partner sanft mit den Händen oder einer Feder streicheln. Du kannst natürlich auch Kerzenwachs auf seine Haut tropfen lassen. Du kannst ihn kratzen, küssen oder wonach auch immer dir der Sinn steht, um deinen Partner in sexuelle Erregung zu versetzen. Oralsex kann zum Beispiel beim Bondage als angenehme Foltermethode eingesetzt werden.

So wird das Fesselspiel noch spannender

Was passiert mit dir, wenn du nicht sehen kannst, was dein Partner als nächstes tut? Du wirst sehr aufgeregt sein und dein Kopfkino zeigt dir die schärfsten Bilder. Es lohnt sich also, wenn dein Partner dir, wenn du gefesselt bist, die Augen verbindet. Dies verstärkt zusätzlich die Empfindungen durch die Berührungen und das Bondage. Schließlich kann ein Bondageknoten, der gut gemacht ist und an der richtigen Stelle drückt, sehr erregend wirken.

Die Lust ins Unermessliche steigern

Dies gelingt auf vielfältigem Wege. Beim Bondage sind natürlich auch Sextoys erlaubt und gern gesehene Gäste. Du könntest deinem Partner eine Intimmassage geben und ihn oder sie anschließend mit einem Dildo oder Vibrator befriedigen. Eine gängige Praxis bei Bondagespielen ist das sogenannte Edging. Dabei wird der Partner immer bis kurz vor den Orgasmus gereizt, aber man lässt ihn nicht kommen. Im gefesselten Zustand kann er nichts dagegen tun und muss sich dieser süßen Qual hingeben. Du entscheidest also, wann er endlich kommen darf!

Jetzt hast du eine Vorstellung davon, welche Möglichkeiten dir das Bondage bietet und welche Dinge du dafür verwenden kannst. Dir fallen bestimmt noch ganz viele andere reizvolle Dinge ein. Hast du noch Eiswürfel in der Tiefkühltruhe? Dann solltest du sie unbedingt mal ins Liebesspiel mit einbinden.

LAMORO wünscht dir fesselnde Sexabenteuer!


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